Warmräuchern

Das Warmräuchern beschreibt eines der drei gängigsten Räuchermethoden. Im Gegensatz zum Kalträuchern bewegt man sich hier in einem wesentlich kürzeren Zeitintervall. Im Schnitt beträgt der Zeitaufwand des reinen Räuchervorgangs zwischen 2 bis 24 Stunden.

Die Temperaturen liegen hierbei zwischen 30-50°C. Neben dem vergleichbar geringen Zeitaufwand ist hier nur 1 Räuchervorgang notwendig. Wer sein Räuchergut in kürzester Zeit konservieren und aromatisieren möchte kommt beim Warmräuchern auf seine Kosten.

Warmraeuchern
Warmräuchern lohnt sich zum Haltbarmachen von Speisen

Beliebte Räucherware zum Warmräuchern:

    • Kassler
    • Kochrauchschinken
    • Heilbutt
    • Saitenwürste
    • Brühwurst
    • Rotbarsch
    • Weichkäse
    • Fetakäse

    Die Haltbarkeit der geräucherten Lebensmittel beträgt nach dem Warmräuchern durchschnittlich 2 bis 3 Wochen.

    Hitzequelle beim Warmräuchern:

    Auf Grund der höheren Temperaturen, wird beim Warmräuchern eine zusätzliche Wärmequelle benötigt. Üblicherweise greift man hier auf eine Kombination aus Hartholz und Sägespäne zurück.

    Die Basis beim Warmräuchern bildet Hartholz, welche mit darüber gestreuten Sägespänen erweitert wird. Um einen idealen Glimmrauch zu erzeugen sollten die Holzspäne vorab leicht angefeuchtet werden. Die Luftfeuchtigkeit beträgt somit oftmals über 80%.

    Welches Holz ist beim „warmen räuchern“ empfehlenswert?

    Wie auch generell beim Räuchern gilt: Die Wahl des Holzes ist Geschmackssache! Erfahrene Räucherfans wissen wie aufregend es sein kann, die verschiedensten Hölzer auszuprobieren. Wer jedoch zunächst auf Nummer Sicher gehen möchte ist mit der Verwendung von Buche gut beraten. Dieses hat ein verhältnismäßig mildes Raucharoma und eignet sich somit sowohl für Kassler, als auch für Käse und andere Leckereien.

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