Autor: Sebastian Erkens
Autor: Sebastian Erkens
Share on facebook
teilen
Share on whatsapp
teilen
Share on telegram
teilen
Share on pinterest
pinnen
Share on print
drucken

BBQ Rubs – Verwendung, Zubereitung & Rezepte

Magic Dust Rub, Beef Ribs Rub, Brisket Rub & Co.!

Ein rundum gelungenes BBQ muss vor allem eines bereithalten: ein unverwechselbares Geschmackserlebnis. Oftmals sind es Nuancen, die beim Grillen, Smoken & Co. über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

In unserem heutigen Grillratgeber geht es um das Thema BBQ Rubs. Denn neben einer guten Lebensmittel-Qualität kommt es beim Grillen vor allem auf die entsprechende Vor- bzw. Zubereitung an!

Rubs verleihen dem Grillgut ihr ganz eigenes Aroma und sorgen zudem für eine besonders aromatische Kruste. Nicht selten entsteht mit einer neuen Gewürzidee ein ganz neuartiges Grillrezept! Somit lässt sich aus ein und demselben Fleischzuschnitt gleich eine ganze Palette an Geschmacksrichtungen kredenzen!

BBQ Rub selber machen
BBQ Rubs sorgen für eine tolle Kruste!

Was ist ein BBQ Rub?

Rub für Schweinebauch

Ein BBQ Rub ist eine Trockengewürzmischung, welche meist aus den Basis-Zutaten Salz und Zucker besteht. Ergänzt man diese Kombination mit Kräutern und Gewürzen, erhält man einen ganz eigenen Grill Rub, welcher schließlich von Hand in das Grillgut einmassiert wird.

Charakteristisch für den BBQ Rub ist, dass dieser gänzlich ohne Öl und andere Flüssigkeiten auskommt. Der Fokus liegt hier auf eine gut zusammengestellte Trockenwürzmischung.

Besonders beliebt sind Kombinationen aus Salz, Pfeffer, braunem Zucker und regionalen Kräutern. Paprikapulver, Chilipulver und Co. gehören zu den beliebtesten Ergänzungen und sorgen für die gewünschte Schärfe!  

Die beliebtesten Rubs:

Magic Dust Rub:

Der sogenannte „Magic Dust Rub“ ist ein vielseitig einsetzbarer „Universal Rub“, welcher besonders gerne zum Smoken, oftmals aber auch für bereits fertige Speisen eingesetzt wird. Ob Pulled Pork, Rippchen oder Hähnchen, dieser Rub lässt sich vielseitig nutzen und hat in den letzten Jahren einen regelrechten Hype ausgelöst!  

Pork Rub:

Dieser Pork Rub eignet sich generell für die Verwertung von Schwein. Pulled Pork steht hier natürlich ganz oben auf der Liste! Mit insgesamt 7 verschiedenen Gewürzen bildet dieser Rub eine schöne BBQ-Gewürz-Basis, welche du je nach Belieben noch verfeinern kannst. Insgesamt besitzt der Pork Rub eine angenehme Schärfe. Für eine extra Note an Schärfe lassen sich hier prima Chilischoten addieren!

Brisket Rub:

Dieser Brisket Rub passt ideal zu Schwein aller Art und empfiehlt sich sogar für Steaks. Achte darauf, die Gewürze möglichst fein zu mahlen!

Die richtige Vorbereitung:

Ein richtiges Barbecue kommt ohne entsprechende Vorbereitung nicht aus. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen einen Rub in unser Fleisch einzumassieren? Und was sollte man hierbei beachten? Ein kleiner Tipp: Beim Grillsportverein findest du einen äußerst nützlichen Rubs-Mischungsrechner, wodurch du dir zukünftig einiges an Aufwand ersparen kannst.

Idealerweise schafft man sich gleich zu Beginn der neuen Grillsaison ein kleines Arsenal an Gewürze und Co. an. 

Prinzipiell verhält es sich mit einem Grill Rub ähnlich wie bei einer Marinade. So lässt sich beides kurz vor den eigentlichen Grillen verwenden, aromatischer wird es jedoch, wenn das Fleisch eine gewisse Vorlaufzeit erhält.

Selbstverständlich kann man einen Rub unmittelbar vor dem Grillen verwenden. Erfahrungsgemäß ist es jedoch erheblich sinnvoller, die leckere Gewürzmischung bereits am Vortag in das Grillfleisch einzumassieren.

Hähnchen-Rub-zubereiten

Als Faustformel gilt hier: Fleisch rundum rubben, in Folie wickeln und mindestens für 12 Stunden in den Kühlschrank geben! Weitere tolle Tipps zum Thema Grillen findest du bei Aldi Süd!

Hähnchen im Smoker - Rezept für Anfänger!
Schweinebauch smoken - Rezept für Anfänger!

Wo liegt der Unterschied zur klassischen Grill-Marinade?

Im Gegensatz zum Rub besteht eine Grill-Marinade typischerweise aus Olivenöl bzw. Sesamöl, etwas Essig oder Zitronensaft, einer bereits würzigen Sauce (Worcester, Soja, etc..) und diversen Kräutern / Aromastoffen.

Im Idealfall mariniert man sein Fleisch bereits am Vortag, um es schließlich für 24 Stunden in den Kühlschrank zu geben. Durch das Nachziehen im Kühlschrank kann die Marinade erst richtig in die Fasern des Fleisches einziehen.

Fleisch marinieren

Wir nutzen Cookies um, um dir passende Inhalte zu präsentieren und dein Surfvergnügen zu optimieren, aktivieren Cookies aber erst, wenn du auf Akzeptieren klickst. Mehr Infos

Wir benutzen Google Analytics, um zu ermitteln, welche Inhalte unsere Besucher sehen wollen und welche nicht. Eingebettete "YouTube-Videos" helfen dir mittels Cookies nur die Videos zu sehen, die du sehen möchtest.

Schließen